Ode an die Bäckerei

11 Nov

 

foto von hier

Ich liebe Brot, in fast alle Formen, weiß oder schwarz, knusprig oder weich, mit Samen, Körner und Nüsse, Oliven oder nur so. Und ich liebe andere Teigwaren wie die Brezel (selbst wenn ich immer „einen“ Brezel an der Bäckerei sage, ich kann nicht akzeptieren dass es feminin ist). Ich kratze das Salz ab und esse dem Mutterficker auf der Straße oder irgendwohin ich mich finde. Eine gute warme Brezel macht die Welt schöner. Und nichts schmeckt besser als warme Brotkruste die man auf den Weg von der Bäckerei bis zu Hause isst.

Das Problem ist dass die verschiedene Arten von Brot haben solche lange und phonetisch komplizierte Namen, wie zum Beispiel meine beliebteste Brotart von meine beliebteste Bäckerei in der Nähe: „Kornkraft Laible“. Es ist fast einen Zungenbrecher für diese arme Ausländerin und weil ich so viel Angst habe, spreche ich ganz leise und dann bin ich immer 2 oder sogar 3 Mal gefragt was ich möchte, bis ich laut und deutlich „KORNKRAFT LAIBLE“ mit eine romanische „R“ sage. Aber es ist nicht vorbei, dann muss ich auch „Geschnitten, bitte!“ sagen. Mit meinem Akzent es klingelt mehr wie“Geschniiiten“ um ehrlich zu sein. Wenn ich Brot kaufen kann, ohne dass die Verkäuferinnen wissen dass ich eine Ausländerin bin, dann kann ich sagen dass ich Deutsch sprechen kann.

Hier ist jemand die auch Brot liebt und diese Liebe ausbreitet. Miss Elmlid kommt vorbei und backt Brot aber nicht fürs Geld, sondern für andere Sachen die man machen, lernen oder erfahren kann. Eine wunderschöne Idee.

 

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